Heilpädagogische 5 Tage-Gruppe
Fünf-Tage-Gruppe - "Haus Marinus"
Aufnahmealter
Schulpflichtige Kinder
Art der Gruppe
Heilpädagogische Fünf-Tage-Gruppe
Platzzahl
9 Plätze
Adresse
Caritas-Kinderdorf Irschenberg
Miesbacher Str. 22
83737 Irschenberg
Tel. (0 80 62) 70 95-280
Fax: (08062) 70 95 -70
E-mail: kinderdorf@caritasmuenchen.de
Ansprechpartner
Annette Ehnes (Fachdienst Elternarbeit)
E-mail: a.ehnes@kinderdorf.de
Robert Heckl (Gruppen- und Erziehungsleiter)
Tel. (0 80 62) 70 95-280
Aufnahmealter
Schulpflichtige Kinder
Art der Gruppe
Heilpädagogische Fünf-Tage-Gruppe
Platzzahl
9 Plätze
Adresse
Caritas-Kinderdorf Irschenberg
Miesbacher Str. 22
83737 Irschenberg
Tel. (0 80 62) 70 95-280
Fax: (08062) 70 95 -70
E-mail: kinderdorf@caritasmuenchen.de
Ansprechpartner
Annette Ehnes (Fachdienst Elternarbeit)
E-mail: a.ehnes@kinderdorf.de
Robert Heckl (Gruppen- und Erziehungsleiter)
Tel. (0 80 62) 70 95-280
1. Kurzbeschreibung
Unsere Gruppe
"In unserer Gruppe geht es manchmal wirklich lustig zu. Mit Bärbel und Jonas gehe ich gerne hinaus und spiele Verstecken. Im Kinderdorf hab ich viel Platz zum Fußball-spielen und schon viele Freunde gefunden." Der achtjährige Michael stammt aus schwierigen Familienverhältnissen und ist seit einem Jahr in Irschenberg zu Hause. Auch der elfjährigen Anette gefällt es im "Haus Marinus" ausgesprochen gut. Sie bastelt viel mit ihren Freundinnen, ist aber auch eine eifrige Schülerin, die gerne lernt und gelobt wird.
Aufgenommen in die Fünf-Tages-Gruppe werden Mädchen und Buben im schul-pflichtigen Alter, die einer heilpädagogischen Betreuung bedürfen. Meist handelt es sich um Kinder aus Familien mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffällig-keiten, sowie Schul- und Lernproblemen. Ziel dieser Gruppe ist vorrangig die Rückführung ins Elternhaus, somit stehen kurz- und mittelfristige Unterbringungen im Vordergrund (zwischen zwei und drei Jahre). Bis zu neun Kinder und Jugendliche teilen sich mit pädagogischen Fachkräften eine Doppelhaushälfte mit kleinem Garten auf dem Kinderdorfgelände. Tag und Nacht ist immer eine Ansprechperson für die Jugendlichen da, denn die Betreuer arbeiten im Schichtdienst.
Was uns wichtig ist
Alle aufgenommenen Kinder erhalten eine umfassende altersgemäße Förderung und Betreuung bis zur Entwicklung realistischer Zukunftsperspektiven (Rückführung in die elterliche Familie).Wichtig ist uns, das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken und ihre sozialen Kompetenzen zu festigen. Die kreativen, musischen und sportlichen Fähigkeiten des Einzelnen werden gefördert, Außenkontakte und die Selbständigkeit werden wohlwollend unterstützt. Zu den Eltern soll ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut werden, auf dessen Basis regelmäßige Beratungsgespräche stattfinden können. Ziel ist die Stabilisierung des Familiensystems.
Unser pädagogisches Selbstverständnis
Das Kind und dessen Familie stehen im Mittelpunkt unseres ganzheitlichen Förder-ansatzes. Das Kind wird mit all seinen Stärken, aber auch mit seinen Grenzen angenommen. Wichtige soziale Lernfelder bieten das Miteinander-Leben in einer annehmenden Atmosphäre, das Austragen von Konflikten, das Akzeptieren klarer Normen und Regeln, die Mitbestimmung des Gruppengeschehens sowie die Gruppengespräche. Die heilpädagogisch orientierte Konzeption der Gruppe richtet sich nach den Bedürfnissen des einzelnen Kindes und dessen Förderbedarf. Auch der familiäre Hintergrund ist für die tägliche Arbeit bedeutungsvoll. Die Kinder haben regelmäßigen Kontakt zu ihren Eltern: Die Besuchs- und Heimfahrtsplanung ist ein fester Bestandteil der Erziehungsarbeit, denn die Kinder fahren jedes Wochenende heim und verbringen auch einen Großteil der Ferien zu Hause. In der Gruppe wird jeder Bub und jedes Mädchen mit all seinen Stärken angenommen, aber auch seine Grenzen werden ihm aufgezeigt. Ein strukturierter Alltag mit klaren Regeln und Normen bietet Halt, Konflikte werden ausgetragen und nicht unter den Tisch gekehrt. Die Jugendlichen können mitbestimmen und sich Verhaltensweisen an den anderen Mitbewohnern abschauen und einüben.
Gruppenstruktur - Wie wir leben
Im "Haus Marinus" leben maximal neun Kinder zusammen. Sie sind alle im schul-pflichtigen Alter und höchstens 16 Jahre alt. Auf eine passende Gruppenzusammen-setzung wird bei der Aufnahme von uns geachtet, damit kein Kind im Alltag zu kurz kommt und individuell gefördert werden kann.
Infrastruktur
Im geräumigen Doppelhaus auf dem Kinderdorfgelände bewohnen die Kinder in der Regel Doppelzimmer. Eine geräumige Küche, der Wohnbereich sowie der Hobby-raum und die großzügigen Spiel- und Sportflächen stehen allen zur Verfügung. Gemeinschaftseinrichtungen für Besprechungen, Freizeitaktivitäten und Therapie-behandlungen gehören ebenfalls zur Anlage dazu. Die Gruppe versorgt sich autonom, nur das Mittagessen wird zentral aus der Kinderdorfküche bezogen. Wenn Bedarf besteht, dann können zusätzliche zentrale Dienstleistungen im Bereich Hauswirt-schaft und Haustechnik in Anspruch genommen werden.
Unsere Mitarbeiter - Betreuungszeiten
Die Betreuung der Buben und Mädchen wird von drei pädagogischen Fachkräften an 210 Belegtagen über Tag und Nacht betreut. Die Betreuung erfolgt von Sonntag bis Freitag, in den Schulferien werden drei einwöchige Ferienmaßnahmen angeboten.
Unsere Gruppe
"In unserer Gruppe geht es manchmal wirklich lustig zu. Mit Bärbel und Jonas gehe ich gerne hinaus und spiele Verstecken. Im Kinderdorf hab ich viel Platz zum Fußball-spielen und schon viele Freunde gefunden." Der achtjährige Michael stammt aus schwierigen Familienverhältnissen und ist seit einem Jahr in Irschenberg zu Hause. Auch der elfjährigen Anette gefällt es im "Haus Marinus" ausgesprochen gut. Sie bastelt viel mit ihren Freundinnen, ist aber auch eine eifrige Schülerin, die gerne lernt und gelobt wird.
Aufgenommen in die Fünf-Tages-Gruppe werden Mädchen und Buben im schul-pflichtigen Alter, die einer heilpädagogischen Betreuung bedürfen. Meist handelt es sich um Kinder aus Familien mit Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffällig-keiten, sowie Schul- und Lernproblemen. Ziel dieser Gruppe ist vorrangig die Rückführung ins Elternhaus, somit stehen kurz- und mittelfristige Unterbringungen im Vordergrund (zwischen zwei und drei Jahre). Bis zu neun Kinder und Jugendliche teilen sich mit pädagogischen Fachkräften eine Doppelhaushälfte mit kleinem Garten auf dem Kinderdorfgelände. Tag und Nacht ist immer eine Ansprechperson für die Jugendlichen da, denn die Betreuer arbeiten im Schichtdienst.
Was uns wichtig ist
Alle aufgenommenen Kinder erhalten eine umfassende altersgemäße Förderung und Betreuung bis zur Entwicklung realistischer Zukunftsperspektiven (Rückführung in die elterliche Familie).Wichtig ist uns, das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken und ihre sozialen Kompetenzen zu festigen. Die kreativen, musischen und sportlichen Fähigkeiten des Einzelnen werden gefördert, Außenkontakte und die Selbständigkeit werden wohlwollend unterstützt. Zu den Eltern soll ein vertrauensvolles Verhältnis aufgebaut werden, auf dessen Basis regelmäßige Beratungsgespräche stattfinden können. Ziel ist die Stabilisierung des Familiensystems.
Unser pädagogisches Selbstverständnis
Das Kind und dessen Familie stehen im Mittelpunkt unseres ganzheitlichen Förder-ansatzes. Das Kind wird mit all seinen Stärken, aber auch mit seinen Grenzen angenommen. Wichtige soziale Lernfelder bieten das Miteinander-Leben in einer annehmenden Atmosphäre, das Austragen von Konflikten, das Akzeptieren klarer Normen und Regeln, die Mitbestimmung des Gruppengeschehens sowie die Gruppengespräche. Die heilpädagogisch orientierte Konzeption der Gruppe richtet sich nach den Bedürfnissen des einzelnen Kindes und dessen Förderbedarf. Auch der familiäre Hintergrund ist für die tägliche Arbeit bedeutungsvoll. Die Kinder haben regelmäßigen Kontakt zu ihren Eltern: Die Besuchs- und Heimfahrtsplanung ist ein fester Bestandteil der Erziehungsarbeit, denn die Kinder fahren jedes Wochenende heim und verbringen auch einen Großteil der Ferien zu Hause. In der Gruppe wird jeder Bub und jedes Mädchen mit all seinen Stärken angenommen, aber auch seine Grenzen werden ihm aufgezeigt. Ein strukturierter Alltag mit klaren Regeln und Normen bietet Halt, Konflikte werden ausgetragen und nicht unter den Tisch gekehrt. Die Jugendlichen können mitbestimmen und sich Verhaltensweisen an den anderen Mitbewohnern abschauen und einüben.
Gruppenstruktur - Wie wir leben
Im "Haus Marinus" leben maximal neun Kinder zusammen. Sie sind alle im schul-pflichtigen Alter und höchstens 16 Jahre alt. Auf eine passende Gruppenzusammen-setzung wird bei der Aufnahme von uns geachtet, damit kein Kind im Alltag zu kurz kommt und individuell gefördert werden kann.
Infrastruktur
Im geräumigen Doppelhaus auf dem Kinderdorfgelände bewohnen die Kinder in der Regel Doppelzimmer. Eine geräumige Küche, der Wohnbereich sowie der Hobby-raum und die großzügigen Spiel- und Sportflächen stehen allen zur Verfügung. Gemeinschaftseinrichtungen für Besprechungen, Freizeitaktivitäten und Therapie-behandlungen gehören ebenfalls zur Anlage dazu. Die Gruppe versorgt sich autonom, nur das Mittagessen wird zentral aus der Kinderdorfküche bezogen. Wenn Bedarf besteht, dann können zusätzliche zentrale Dienstleistungen im Bereich Hauswirt-schaft und Haustechnik in Anspruch genommen werden.
Unsere Mitarbeiter - Betreuungszeiten
Die Betreuung der Buben und Mädchen wird von drei pädagogischen Fachkräften an 210 Belegtagen über Tag und Nacht betreut. Die Betreuung erfolgt von Sonntag bis Freitag, in den Schulferien werden drei einwöchige Ferienmaßnahmen angeboten.
2. Leistungen - Angebote
Das Caritas-Kinderdorf Irschenberg stellt die Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen und einschlägigen Richtlinien sicher. Wir gewährleisten die Umsetzung der Rahmenleistungsvereinbarung für die stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Bayern in vollem Umfang. Die Schwerpunkte unserer Angebote seien nachfolgend kurz vorgestellt:
Betreuung der Kinder und Jugendlichen
Nach Bedarf Kontakt- und Unterstützungsangebote
Das Caritas-Kinderdorf Irschenberg stellt die Einhaltung aller gesetzlichen Bestimmungen und einschlägigen Richtlinien sicher. Wir gewährleisten die Umsetzung der Rahmenleistungsvereinbarung für die stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Bayern in vollem Umfang. Die Schwerpunkte unserer Angebote seien nachfolgend kurz vorgestellt:
Betreuung der Kinder und Jugendlichen
- Einfühlsamer Umgang mit jedem einzelnen Kind und Jugendlichen
- An Alter und Entwicklung des Kindes sowie an seinen individuellen Bedürfnissen orientierte Förderung
- Einüben der Selbständigkeit
- Gestaltung eines strukturierten Alltags mit aktivierenden Freizeitangeboten
- Förderung von sozialen Kompetenzen
- Berücksichtigung der kindlichen Biographie, Einbindung der Herkunftsfamilie
- Entwicklung individueller Lösungen und Erarbeiten von Lebensperspektiven
- Das Kind lebt in familiärer Geborgenheit und wird kompetent betreut.
- Die Erzieher und Erzieherinnen geben emotionale Sicherheit.
- Es ist Tag und Nacht immer jemand für das Kind da.
- Das soziale Umfeld wird gepflegt (Kontakte mit Nachbarn, Aktivitäten in Vereinen, z.B. Judo, Fußball).
- Elternarbeit hat im Kinderdorf hohe Priorität. Das Konzept der Elternarbeit wird ständig weiterentwickelt.
- Vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Eltern, Angehörigen und wichtigen Bezugspersonen des Kindes ("Allgemeine Elternarbeit").
- Individuell abgestimmte Elternarbeit mit der Möglichkeit zu intensiver Beratung ("Besondere methodische Konzepte").
- Die Elternarbeit wird vom pädagogischen Fachdienst geleitet.
- Festgelegtes Aufnahmeverfahren
- Erarbeitung individueller Erziehungsziele
- Methodische Umsetzung der Erziehungsplanung
- Regelmäßige Reflexion sowie Dokumentation des kindlichen Entwicklungs- und Erziehungsprozesses
- Mitwirkung an der Erstellung und Fortschreibung des Hilfeplans
- Begleitung der Schul- und Berufsausbildung (auch Kontakte mit Lehrern und Ausbildern)
- Hausaufgabenbetreuung; bei Bedarf Vermittlung von Nachhilfe
- Orientierungshilfe zur Berufsfindung
- Regelmäßige Teamberatung
- Einzelsupervision für Erzieher und Erzieherinnen
- Regelmäßige Fort- und Weiterbildung aller Mitarbeiter
Nach Bedarf Kontakt- und Unterstützungsangebote


